Die inklinometrische Messkette wird in das vorbereitete Bohrloch eingefahren, während der Datenlogger an der Oberfläche bereits die ersten Neigungswerte im Sekundentakt erfasst. In Dorsten bedeutet geotechnische Baugrubenüberwachung, dass unsere Messtechniker die Bewegungen des Baugrunds mit einer Präzision von bis zu 0,01 Millimetern verfolgen – ein Anspruch, der durch die heterogenen Lockergesteine entlang der Lippe und die bis zu 12 Meter mächtigen quartären Sand-Kies-Wechsellagerungen im Stadtgebiet erforderlich wird. Der Einsatz von automatisierten Totalstationen ergänzt die diskontinuierlichen Inklinometermessungen, sodass wir für komplexe Baugruben in Dorsten ein lückenloses 3D-Verformungsbild liefern. Diese Daten bilden die Grundlage für das Böschungsstabilität-Gutachten, wenn die Baugrube in der Dorstener Innenstadt nahe bestehender Bebauung abgeböscht werden muss, und fließen direkt in die statische Nachweisführung des Verbaus ein.
In den quartären Sand-Kies-Wechsellagerungen Dorstens erfassen unsere Inklinometer Verformungen mit 0,01 mm Präzision – das entspricht der Breite eines Haares auf 10 Meter Messlänge.
